Datenschutzerklärung

Hinweise zu Datenverarbeitung

Mit diesen Hinweisen zur Datenverarbeitung kommen wir unseren Informationspflichten aus Art. 12 ff. der Datenschutzgrundverordnung (nachfolgend „DSGVO“ genannt) im Zusammenhang mit der geplanten Untersuchung nach.

§ 1 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung
Für die Datenverarbeitung verantwortlich ist InVitro Diagnostik Lorenz, Prenzlauer Allee 224, 10405 Berlin, vertr.d.d. Geschäftsführung.
Für Fragen zu unserem Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten stehen wir Ihnen jederzeit gerne per E-Mail an kontakt@invitrodiagnostik.de zur Verfügung.

§ 2 Datenschutzbeauftragter
Sie haben aber auch das Recht, sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sowie bezüglich der Wahrnehmung Ihrer Betroffenenrechte gemäß der DSGVO an unseren Datenschutzbeauftragten zu wenden. Diesen erreichen Sie unter den folgenden Kontaktdaten:
kontakt@invitrodiagnostik.de

§ 3 Verarbeitung Ihrer Daten
Wenn bei Ihnen ein Nasen- oder Rachenabstrich mit anschließendem Test zwecks Nachweises einer akuten SARS-CoV-2-Infektion/ COVID-19-Erkrankung von uns durchgeführt werden soll, müssen wir Ihre personenbezogenen Daten verarbeiten. Hiervon betroffen sind Ihr/e
– Name
– Geburtsdatum
– Geschlecht
– Staatsangehörigkeit
– Anschrift
– E-Mail-Adresse
– Telefonnummer
– Ausweisnummer (auf Wunsch)

Die Rechtmäßigkeit dieser Datenverarbeitung stützen wir auf Art. 6 Abs.1 lit.a DSGVO. Ihre ausdrückliche Einwilligung hierzu erklären Sie uns gegenüber durch das Akzeptieren der Datenschutzerklärung.

§ 4 Datenweitergabe
Wir werden Ihre Daten nur dann an Dritte weitergeben, wenn
• Sie gemäß Art. 6 Abs.1 lit.a DSGVO hierzu Ihre ausdrückliche Einwilligung gegeben haben;
• die Weitergabe gemäß Art. 6 Abs.1 lit.f DSGVO zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes und schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben;
• wir zur Weitergabe gemäß Art. 6 Abs.1 lit.c DSGVO gesetzlich verpflichtet sind;
• die Weitergabe gemäß Art. 6 Abs.1 lit.b DSGVO für die Abwicklung eines Vertragsverhältnisses mit Ihnen erforderlich ist.

§ 5 Datenspeicherung durch die involvierten Ärztinnen und Ärzte
Personenbezogene Daten, die Gesundheitsdaten sind, werden von den involvierten Ärztinnen und Ärzten grundsätzlich gemäß den gesetzlichen Vorschriften für die Dauer von zehn Jahren nach Abschluss der Untersuchung aufbewahrt.
In besonderen Fällen erfolgt eine längere Aufbewahrung als gesetzlich angeordnet, beispielsweise bei der Durchsetzung von Schadensersatz-, Versicherungs- und Rentenansprüchen, soweit Kenntnis von diesen besteht. Ebenso kann auch Ihr gesundheitlicher Zustand eine über die gesetzlichen Fristen hinausgehende Aufbewahrung erforderlich machen. Da auch Ihre zivilrechtlichen Schadensersatzansprüche gegen die involvierten Ärztinnen und Ärzte gemäß § 199 Absatz 2 BGB erst nach 30 Jahren verjähren, behalten sich die involvierten Ärztinnen und Ärzte
gegebenenfalls vor, die Daten, soweit erforderlich, für die Dauer von 30 Jahren aufzubewahren.

§ 6 Betroffenenrechte
Als betroffene Person im Sinne von § 4 Nr.1 DSGVO stehen Ihnen in der DSGVO geregelte, unabdingbare Rechte zu (sog. Betroffenenrechte). Sie haben daher das Recht
• gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft darüber zu verlangen, welche Daten wir von Ihnen gespeichert haben;
• gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung oder Vervollständigung der Daten zu verlangen, die wir von Ihnen gespeichert haben;
• gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung der Daten zu verlangen, die wir von Ihnen gespeichert haben, außer dem steht ein Fall von Art. 17 Abs.3 DSGVO entgegen;
• gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen, die wir von Ihnen gespeichert haben, wenn die Voraussetzungen von Art. 18 Abs.1 lit.a-d DSGVO hierfür vorliegen;
• gemäß Art. 20 DSGVO die hürdenfreie Übermittlung der Daten zu verlangen, die wir von Ihnen gespeichert haben, und zwar in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format (z.B. als PDF);
• gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten einzulegen, wenn diese von uns auf der Rechtsgrundlage des Art. 6 Abs.1 lit.f DSGVO verarbeitet werden und sich Ihr Widerspruch aus einer besonderen Situation ergibt oder sich gegen Direktwerbung richtet. Im letzteren Fall können Sie auch ohne jeglichen Grund Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen;
• gemäß Art. 7 Abs.3 DSGVO Ihre einmal erteilte Einwilligung in eine Datenverarbeitung zu widerrufen;
• gemäß Art. 77 DSGVO Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.
Ihre Anfragen, Widersprüche oder Widerrufe können Sie jederzeit per E-Mail an kontakt@invitrodiagnostik.de oder per Post an InVitro Diagnostik Lorenz, Prenzlauer Allee 224, 10405 Berlin schicken. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir vor der Löschung oder Anpassung Ihrer Daten zunächst Ihre Identität durch ein hierfür geeignetes Verfahren sicherstellen müssen.

§ 7 Speicherort und Einbindung von Dienstleistern
Ihre Daten werden ausschließlich in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union gespeichert und verarbeitet. Wir behalten uns dabei das Recht vor, uns zur Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten verschiedener Dienstleister zu bedienen, die jedoch ausschließlich in unserem Auftrag und gemäß unseren Weisungen tätig werden. Wir werden die von uns eingesetzten Dienstleister dazu verpflichten, technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die nach dem aktuellen Stand der Technik dazu geeignet sind, eine datenschutzkonforme Verarbeitung Ihrer Daten sicherzustellen. Ihre Daten werden keinesfalls von unseren Dienstleistern an Dritte weitergegeben oder veräußert. Für die Verarbeitung ihrer Daten arbeiten wir insbesondere mit folgenden Dienstleistern zusammen:

Anbieter von Dienstleistungen für IT-Service, Hosting und Infrastruktur:
Strato AG, Pascalstr. 10, 8, 10587 Berlin.
Die Zugriffsmöglichkeit der Strato AG auf personenbezogene Daten kann von Standorten außerhalb der Europäischen Union erfolgen. Der Zugriff erfolgt ausschließlich unter strikter Einhaltung und Beachtung der Europäischen Verordnung für Datenschutz (Art. 44 DSGVO).

§ 8 Datenschutz-Hinweis zur Übermittlung von Testergebnissen zur Corona-Warn-App
Sie* möchten die Corona Warn App („App“) des Robert Koch Instituts („RKI“) zum Abruf Ihres Testergebnisses eines Antigentests verwenden. Um Ihr Testergebnis über die App abrufen zu können ist es notwendig, dass Ihr Testergebnis von der Teststelle an das Serversystem des RKI übermittelt wird. Verkürzt dargestellt erfolgt dies, indem die Teststelle Ihr Testergebnis, verknüpft mit einem maschinenlesbaren Code, auf einem hierfür bestimmten Server des RKI ablegt. Der Code ist Ihr Pseudonym, weitere Angaben zu Ihrer Person sind für die Anzeige des Testergebnisses in der App nicht erforderlich. Sie können die Anzeige des Testergebnisses jedoch für sich durch Angabe Ihres Namens, Vornamens und Geburtsdatums personalisieren lassen. Der Code wird aus dem vorgesehenen Zeitpunkt des Tests und einer Zufallszahl gebildet. Die Bildung des Codes erfolgt, indem die vorgenannten Daten so miteinander verrechnet werden, dass ein Zurückrechnen der Daten aus dem Code nicht mehr möglich ist. Sie erhalten eine Kopie des Codes in der Darstellung eines QR Codes, der durch die Kamerafunktion Ihres Smartphones in die App eingelesen werden kann. Alternativ können Sie den pseudonymen Code auch als Internetverweis erhalten („App Link“), der von der App geöffnet und verarbeitet werden kann. Nur hierdurch ist eine Verknüpfung des Testergebnisses mit Ihrer App möglich. Mit Ihrer Einwilligung können Sie dann Ihr Testergebnis mit Hilfe der App abrufen. Ihr Testergebnis wird automatisch nach 21 Tagen auf dem Server gelöscht. Wenn Sie mit der Übermittlung Ihres pseudonymen Testergebnisses mittels des Codes an die App Infrastruktur zum Zweck des Testabrufs einverstanden sind, bestätigen Sie dies bitte gegenüber den Mitarbeitern der Teststelle. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Bitte beachten Sie jedoch, dass aufgrund der vorhandenen Pseudonymisierung eine Zuordnung zu Ihrer Person nicht erfolgen kann und daher eine Löschung Ihrer Daten erst mit Ablauf der 21 tägigen Speicherfrist automatisiert erfolgt.
Einzelheiten hierzu finden Sie zudem in den »Datenschutzhinweisen« der Corona Warn App des RKI.
*Wenn Sie jünger als 16 Jahre alt sind, besprechen Sie die Nutzung der App bitte mit Ihren Eltern oder Ihrer sorgeberechtigten Person.

§ 9 Änderungen dieser Hinweise
Wir behalten uns das Recht vor, diese Hinweise zur Datenverarbeitung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft anzupassen, um auf Gesetzesänderungen, Änderungen der Rechtsprechung oder Änderungen der wirtschaftlichen Lage zu reagieren. Ihre Betroffenenrechte werden durch eine Änderung dieser Hinweise zur Datenverarbeitung keinesfalls eingeschränkt.